Sonntag, 4. Juli 2010

Preikestölen

Das war heut’ nur ein halber Regentag. Leider hilft das nichts, wenn die Boulder nass sind. Aber jetzt sitzen wir bei strahlend blauen Abendhimmel im Auto und schauen durch die Windschutzscheibe über’s Meer nach Stavanger. Morgen wird ein guter Tag und wir werden ins Hunnedal zurückfahren um zu klettern. Wenn wir nicht beide krank im selbstgebastelten Bett liegen.

Steffi fängt nun auch an zu husten etc. Trotzdem sind wir heute die drei-einhalb Stunden zum Preikistölen und zurück gewandert. Das war recht beschwerlich, wenn man nicht so fit ist. Generell ist der Weg nicht so gut, wie man bei den Horden an Touristen denken könnte, die einem permanent entgegen kommen. A propos Touristen: der offizielle Parkplatz kostet 80 Kronen (~ 10 Euro). Die sind wir sprichwörtlich umgangen und haben einen Kilometer vorher geparkt. Das Plateau - das Ziel – war komplett in Wolken gehüllt. Zeitweise hat man keine 10m weit gesehen. Schade, weil man doch auf einem Stück Fels steht, der nach drei Seiten überhängend mehr als 600m ins Meer abbricht. Wäre bestimmt genial zu klettern. Der Granit schaut super aus.

Hunnedal

So ein Trangia Kocher irgendwo ein quantenphysikalisches Verhalten. Ich weiß, nicht ob das Wasser darin kocht oder nicht. Aber wenn ich den Deckel aufhebe und nachschauen will, kann es sein, dass gerade in dem Moment der Wind ihn ausbläst. Naja, der Gedankengang passt vielleicht nicht wirklich. Jedenfalls sitzen wir bei Sturm und Regen und 10° im Hunnedal bei Stavanger und warten darauf, dass das Teewasser kocht. Leider sind wir auch noch etwas erkältet.

Gestern wollten wir in Urdviki klettern. Wir sind extra noch mal das halbe Setesdal runtergefahren und fast ne Stunde durch ein Blockfeld zur Wand hochgeirrt, nur um dort von den Mosiktos aufgefressen zu werden. Wir haben direkt wieder umgedreht. Im Hunnedal wollten wir uns die Blöcke anschauen, die Alex und co. ausgegraben hatten. Aber es regnet jetzt leider, wie gesagt. Es ist der erste Regentag und morgen soll es schon wieder besser werden. Na dann…

Hunnedal

So ein Trangia Kocher irgendwo ein quantenphysikalisches Verhalten. Ich weiß, nicht ob das Wasser darin kocht oder nicht. Aber wenn ich den Deckel aufhebe und nachschauen will, kann es sein, dass gerade in dem Moment der Wind ihn ausbläst. Naja, der Gedankengang passt vielleicht nicht wirklich. Jedenfalls sitzen wir bei Sturm und Regen und 10° im Hunnedal bei Stavanger und warten darauf, dass das Teewasser kocht. Leider sind wir auch noch etwas erkältet.

Gestern wollten wir in Urdviki klettern. Wir sind extra noch mal das halbe Setesdal runtergefahren und fast ne Stunde durch ein Blockfeld zur Wand hochgeirrt, nur um dort von den Mosiktos aufgefressen zu werden. Wir haben direkt wieder umgedreht. Im Hunnedal wollten wir uns die Blöcke anschauen, die Alex und co. ausgegraben hatten. Aber es regnet jetzt leider, wie gesagt. Es ist der erste Regentag und morgen soll es schon wieder besser werden. Na dann…

Mittwoch, 30. Juni 2010

Setesdal 2

Tja, da hat Tyskland den „krigen“, die „slakten“, das „duellen over alle duellen“ gewonnen und ist im kvartfinalen und wir hätten es fast nicht mitbekommen. Erst am Abend wurde das Argentinien-Spiel live im Radio übertragen und da mussten wir uns beim Hören stark konzentrieren, um zu verstehen, dass Deutschland gewonnen hatte. Am Montag haben wir uns ne norwegische Bild gekauft. Die haben dem Spiel und dem Skandal 4 Doppelseiten spendiert. Verrückt.

Einkaufen waren wir in Valle im Setesdal. Danach sind wir zu den Boulderblöcken des Hommeblokk Feldes am Homfjellet weiter nördlich im Tal gefahren. Leider stehen die Blöcke auf freiem Feld und die Sonne heizt ordentlich ein. Im Schatten sind es schon 25°. Die Boulder sind ganz nett, aber es ist einfach zu heiß. Es zieht uns in den Wald weiter den Hang hoch. Im Wald sieht es ein bisschen aus wie im Avers: der Hang ist übersät mit Blöcken und die Blöcke sind über und über mit Moos bewachsen. Wir putzen einen Block und ein nettes Problem kommt zum Vorschein. Leider zu schwer. Wir entscheiden uns morgen klettern zu gehen und heute noch etwas in der Gegend zu biken.

Montag, 28. Juni 2010

Setesdal

Es ist 2 Uhr nachts, als wir uns endlich Schlafen legen Am Samstag sind wir um 4 Uhr morgens aufgestanden, um der norddeutschen Reisewelle möglichst aus dem Weg zu gehen. Das hat nur bis knapp hinter Hannover geklappt. Danach war es bis zur deutschen Grenze etwas nervig. Trotzdem waren wir viel zu früh in Hirtshals am Colorline Hafen, denn wir haben doch nur knapp 12 Stunden gebraucht. Die Fähre ging erst um 21:30 Uhr.

In Kristiansand, wo wir in der Nacht gelandet sind, haben wir am nächsten Tag erst noch mal das Meer aufgesucht, bevor es dann in Setesdal ging. In Valle im Setesdalen gibt es einige Boulder und kurze Sportkletterrouten, die wir uns morgen anschauen wollen. Kurz vor Valle sind wir heute aber erst noch ins Bergsdalen gefahren, um nen netten Schlafplatz zu suchen. Eigentlich keine gute Idee, weil das Tal zu einer Skiregion führt und ziemlich zugebaut ist mit Ferienhäusern. Aber nicht weit den Berg hoch, kommen wir zu einem großen Parkplatz, der direkt an einem breiten, in den Granit geschliffenen Flussbett liegt. Wir baden, biken und Steffi entdeckt Sonnentau am Rand. Perfekt!

Dienstag, 22. Juni 2010

Dienstag, 29. September 2009

Wilder Kaiser 2009

Frankenjura, Wilder Kaiser, Berchtesgadener Land und das Altmühltal wurden in einer Woche abgeklappert.